Apple TV wird ab 2026 MLS-Spiele ohne zusätzliche Gebühr streamen

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Apple TV erweitert seine Sportberichterstattung, indem es ab 2026 allen Abonnenten Spiele der Major League Soccer (MLS) zur Verfügung stellt, ohne dass ein zusätzlicher „Season Pass“ erforderlich ist. Diese Änderung, über die The New York Times berichtet, markiert einen Wandel in der Art und Weise, wie Apple Live-Sportinhalte bereitstellt.

Was ändert sich?

Derzeit müssen MLS-Fans, die vollen Zugang zu Spielen wünschen, zusätzlich 15 US-Dollar pro Monat oder 99 US-Dollar pro Saison für den MLS Season Pass zahlen. Dieses Modell wird nach der Saison 2025 eingestellt.
Ab 2026 sind alle MLS-Spiele – einschließlich der regulären Saison, Playoffs, Leagues Cup, All-Star Game und anderer Wettbewerbe – in einem Standard-Apple TV-Abonnement enthalten. Es gelten keine Sperren, sodass weltweiter Zugriff auf jedes Spiel möglich ist.

Warum ist das wichtig?

Dieser Schritt signalisiert eine umfassendere Strategie von Apple, Sportinhalte als Haupttreiber für Apple TV+-Abonnements zu nutzen. Das Unternehmen hat sein Sportportfolio aggressiv erweitert.

„Wir haben einen Partner, der bereit ist, gemeinsam mit uns Änderungen vorzunehmen, um den Verbraucher besser zu bedienen“, sagte Gary Stevenson, stellvertretender Kommissar der MLS.

Die Abschaffung der Season Pass-Gebühr soll MLS-Inhalte einem breiteren Publikum zugänglicher machen und möglicherweise das Abonnentenwachstum für Apple TV+ vorantreiben. Diese Strategie weist Parallelen zu Apples jüngsten Verträgen mit der Formel 1 (ab 2026) und der Major League Baseball auf, bei denen ausgewählte Spiele auch in Standardabonnements enthalten sind.

Was kommt als nächstes?

Die Änderung erfolgt nicht unmittelbar, da der MLS Season Pass bis 2025 gültig ist. Apple hat den Bericht noch nicht kommentiert. Sollte sich diese Umstrukturierung jedoch bestätigen, könnte sie einen Präzedenzfall dafür schaffen, wie Apple Live-Sport in seinen umfassenderen Streaming-Dienst bündelt. Die Bereitschaft des Unternehmens, sich an die Bedürfnisse der Verbraucher anzupassen – und mit anderen Streaming-Giganten zu konkurrieren – lässt darauf schließen, dass weitere Änderungen bei der Bereitstellung von Sportinhalten wahrscheinlich sind.