Notizen-Apps ändern ihren Namen. Es passiert. Aber Googles Rebranding ist ein Signal und nicht nur ein kosmetischer Tausch.
Das gaben sie am Donnerstag bekannt. NotebookLM ist tot. Es lebe Gemini-Notizbuch.
Es handelt sich jedoch immer noch um eine eigenständige App. Packen Sie es noch nicht mit dem Rest der Suite zusammen. Zumindest nicht vollständig.
Schauen Sie sich die Zeitleiste an. Erstmals im Mai 2020 als „Project Tailwind“ enthüllt – warten Sie, Mai 2023. Richtig. Die Veröffentlichung erfolgte kurz darauf. Ein Sprint. Schnell. Google hat diese Monate damit verbracht, das Tool mit Funktionen vollzustopfen, die sich tatsächlich nützlich oder zumindest seltsam unterhaltsam anfühlen. Aus Zusammenfassungen wurden KI-Podcasts? Diashows mit Kommentaren? Clips im TikTok-Stil aus Ihren dichten Notizen? Sicher. Warum nicht.
Es stellt jetzt eine Verbindung zur Gemini-App her. Als nächstes folgt die Suche. Google plant, Notizbücher innerhalb der Suche in den „KI-Modus“ zu versetzen, diese Chatbot-ähnliche Schnittstelle, mit der jeder ständig zu kämpfen hat.
Aber der Name ist nicht die große Geschichte.
Das Update ist wichtig. Letzten Monat angekündigt, jetzt verfügbar. Gemini Notebook kann endlich mit einem sicheren Cloud-Computer kommunizieren. Es wird nicht nur Code geschrieben. Es läuft.
Der Zugang ist natürlich gestaffelt.
– Google AI Ultra- und Workspace-Geschäftsleute erhalten es noch heute.
– Pro-Benutzer? Warte ein bisschen. Kommt „in den kommenden Wochen“.
Die Lücke fühlt sich absichtlich an. Die Codeausführung verändert jedoch das Spiel. Dadurch wird die App vom passiven Organisator zum aktiven Agenten.
Wollen wir das? Wahrscheinlich.
