Photoshop, Express und Acrobat von Adobe sind jetzt direkt in ChatGPT zugänglich, sodass Benutzer Fotos bearbeiten, Designs erstellen und PDFs bearbeiten können, ohne separate Abonnements zu benötigen. Die am Mittwoch angekündigte Integration erweitert die Chatbot-Oberfläche um leistungsstarke Bearbeitungsfunktionen und schließt damit eine erhebliche Lücke in der KI-Bild- und Dokumentenverarbeitung.
Wie es funktioniert
Die Einrichtung ist einfach: Benutzer starten Adobe-Tools, indem sie den App-Namen am Anfang ihrer ChatGPT-Eingabeaufforderung fett formatieren. Photoshop kann beispielsweise Bilder bearbeiten, Express erstellt Grafiken und Acrobat verarbeitet PDFs. Im Gegensatz zu Standalone-Versionen sind diese Integrationen für ChatGPT-Benutzer optimiert und bieten wichtige Steuerelemente, ohne professionelle Entwickler zu überfordern.
Ein kritisches Bedürfnis erfüllen
Bisher fehlte der KI-Bildgenerierung von ChatGPT die detaillierte Kontrolle, die für eine ernsthafte Bearbeitung erforderlich ist. Das Hinzufügen von Photoshop löst dieses Problem, indem es Schieberegler und visuelle Effekte für manuelle Anpassungen bereitstellt. Das bedeutet, dass Benutzer jetzt direkt im Chatbot die Helligkeit feinabstimmen, Glitches anwenden oder Leuchten erzeugen können. Mit Adobe Express können Benutzer bearbeitbare Designs (Flyer, Poster, Einladungen) erstellen, während Acrobat die PDF-Formatierung während der Bearbeitung beibehält.
Die Backend-Realität
Es ist wichtig zu verstehen, dass ChatGPT keine Bilder neu generiert; Es fungiert als Schnittstelle für die Software von Adobe. Die Bearbeitung erfolgt durch die Tools von Adobe selbst, wobei ChatGPT lediglich die Plattform für den Zugriff bereitstellt. Dadurch werden die Einschränkungen rein KI-generierter Bilder umgangen und bestehende, leistungsstarke Bearbeitungsfunktionen genutzt.
Kontext und Branchentrends
Dieser Schritt erfolgt, da Adobe sich zunehmend auf generative KI konzentriert. Das Unternehmen hat kürzlich KI-Assistenten zu Express und Photoshop hinzugefügt (derzeit in der Beta-Phase) und eine Vorschau seines neuesten Bildmodells, Firefly Image Model 5, bei Adobe Max gezeigt. Adobe positioniert sich eindeutig als führender Anbieter von KI-gestützten Kreativtools, nicht nur durch eigenständige Produkte, sondern auch durch Integrationen mit Plattformen wie ChatGPT.
Offenlegung
Die Muttergesellschaft von CNET, Ziff Davis, hat eine Klage gegen OpenAI wegen Urheberrechtsverletzung beim Training seiner KI-Systeme eingereicht. Dieser rechtliche Kontext verdeutlicht die komplexe Beziehung zwischen KI-Entwicklung und geistigen Eigentumsrechten.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Integration von Adobe in ChatGPT einen großen Schritt in Richtung zugänglicherer und leistungsfähigerer KI-gestützter kreativer Arbeitsabläufe darstellt und Bearbeitungs- und Designprozesse für ein breiteres Spektrum von Benutzern rationalisiert.




























