Müde von der Schleife. Der Algorithmus füttert Sie erneut mit demselben Kaninchenbau. Und noch einmal. Du öffnest YouTube. Es zeigt Ihnen, was Ihnen seiner Meinung nach gefällt. Du nickst. Du klickst. Aber es ist immer der gleiche Geschmack. YouTube möchte dieses Spiel jetzt ändern. Mithilfe von KI können Sie das Schiff manuell steuern.
Das neue Control Panel
Es wird als benutzerdefinierter Feed bezeichnet. Einfaches Konzept. Sie geben eine Eingabeaufforderung ein. Eigentlich ein Satz. Sagen Sie der Maschine, worauf Sie Lust haben.
„Entspannen Sie sich mit zehnminütigen Meditationen“
„Gib mir etwas ganz anderes“
Die KI erstellt von Grund auf einen Home-Feed. Basierend auf diesen Worten. Die letzten dreißig Sekunden Ihrer Geschichte sind ihm egal. Es ist wichtig, wonach Sie gerade gefragt haben.
Du kannst es pinnen. Ja, pinnen Sie es an. Lassen Sie es oben auf dem Startbildschirm. Tippen Sie es später wieder ein. Es wird gerade in den USA eingeführt. Zuerst die mobile App. Desktop folgt.
Ein Haken? Ein benutzerdefinierter Feed pro Konto.
Wie man die Gewohnheit aufgibt
Man muss es nutzen wollen.
Gehen Sie zur Startseite. Suchen Sie nach dem Chip „Ihr benutzerdefinierter Feed“. Tippen Sie darauf. Geben Sie Ihren Wunsch in das Feld ein. YouTube bietet Vorschläge, wenn Sie nicht weiterkommen. Faul? Gut.
Aber hier ist die Wendung. Es ist nicht für immer. Lässt man es in Ruhe, gibt die KI auf. Nach ein paar Wochen Inaktivität stirbt der benutzerdefinierte Feed ab. Eingabeaufforderungen verfallen. Der Algorithmus kehrt zu seinen alten Tricks zurück.
Und Sie müssen mit Daten bezahlen. Der Suchverlauf muss aktiviert sein. Sehen Sie sich auch die Geschichte an. Die ausschalten? Funktion funktioniert nicht. Es braucht den Kontext. Auch wenn der Vertreter gegenüber CNET sagte, es gehe hauptsächlich um die von Ihnen definierten spezifischen Themen, braucht der Motor Treibstoff. Wir wissen nicht, welche Daten sie auswerten, um die Lücken zu schließen. Google hat es nicht gesagt. Bleibt wahrscheinlich in Ihrem Konto. Vielleicht länger, als Ihnen lieb ist.
Ist das nur ein weiteres Spielzeug? Es verfügt über eine automatische KI-Erkennung. Und Etiketten. Und „Fragen Sie YouTube.“ Eine Suchleiste, die Videotranskripte durchsucht, um die Antwort zu finden. KI überall. Jeden Klick infiltrieren.
Die Schöpfer zucken zusammen
Was passiert also mit den Leuten, die die Inhalte erstellen?
Das ist die stille Frage im Raum.
Wer gewinnt? Die großen Kanäle mit Millionen Views? Oder der Neue, der versucht, entdeckt zu werden? Wir wissen nicht, ob die KI auf Popularität achtet. Oder Qualität. Oder Schlüsselwörter.
KI verändert Suchergebnisse. Der Traffic sinkt für Publisher. Das ist keine Neuigkeit mehr.
Wird YouTube diesem Beispiel folgen?
Vielleicht begräbt der benutzerdefinierte Feed die üblichen Verdächtigen. Gibt dem Indie-Schöpfer eine Chance. Oder vielleicht verstärkt es einfach die lautesten Stimmen in dieser Nische. Schwer zu sagen.
Die Schöpfer beobachten dies genau. Algorithmen verändern sich. Ansichten verschwinden über Nacht. Dies ist nur eine weitere Variable in der Mischung. Sie geben „Meditation“ ein. Es dient als Video. Sieh es dir an. Wer erhält die Umsatzbeteiligung? Welches Gesicht kommt Ihnen bekannt vor?
Es ist unklar. Die Funktion wird gestartet. Sie geben Ihre Eingabeaufforderung ein. Sie sehen sich ein Video an.
Die Maschine lernt.
